Zweiter Akt zweite Szene

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Personen
  • Romeo
  • Julia
Inhalt

Romeo ist im Garten von Julia und steht unter ihrem Fenster. Sie tritt an das Fenster und verkündet ihre Sehnsucht ins Dunkel der Nacht ohne zu ahnen, dass sich Romeo direkt unter ihrem Fenster befinden. Sie führen einen Dialog, in welchem sie sich erneut ihre Liebe beteuern. Es handelt sich um die berühmte Balkon Szene, welche charakteristisch für das Werk ist. Sie sprechen auch über die ernsthaften Absichten und die tiefen Gefühle, welche sie für einander hegen.



Themen
  • Liebe
  • Gefahr
  • Heimlichkeit
  • Verbundenheit mit den Traditionen der eigenen Familie

Funktion der Szene und Interpretation

Bei dieser Szene handelt es sich um eine der berühmtesten Szenen des ganzen Stückes. Immer wenn von Romeo und Julia die Rede ist, wird an die bekannte Balkonszene gedacht. Wenn man sie in die anderen Szenen des Stückes einordnet, stellt man fest, dass diese Szene dazu dient die unerschöpfliche und große Liebe zwischen den Hauptcharaktären aufzuzeigen. Die Szene ist charakteristisch für den gesamten zweiten Akt, in dem die junge Liebe im Vordergrund steht und der auch dazu dient dem Publikum die Innigkeit zwischen dem Paar zu zeigen. 

Die Szene hat keinen Ortswechsel und konzentriert sich ganz auf den Dialog zwischen Romeo und Julia, bei diesem haben beide auch ungefähr einen ähnlichen Redeanteil. Es handelt sich dabei nicht um einen innerlichen Monolog, sondern um einen Dialog zwischen zwei Protagonisten. 

Shakespeare macht in dieser Szene deutlich wie tief die Liebe der Beiden für einander ist, denn beide würden für einander ihre sicheren Existenzen aufgeben. Diese Existenzen hängen nicht nur an der Zustimmung der Familien, sondern sind auch mit den Namen verbunden, welche sie als Angehörige der verfeindeten Familien kennzeichnen. Julia sagt hierüber :  Dein Nam ist nur mein Feind. Du bliebst du selbst, Und wärst du auch kein Montague. Was ist Denn Montague? Es ist nicht Hand, nicht Fuß,Nicht Arm noch Antlitz, noch ein andrer Teil Von einem Menschen. Sei ein andrer Name! Was ist ein Name? Was uns Rose heißt,  Wie es auch hieße, würde lieblich duften; So Romeo, wenn er auch anders hieße, Er würde doch den köstlichen Gehalt Bewahren, welcher sein ist ohne Titel. O Romeo, leg deinen Namen ab, Und für den Namen, der dein Selbst nicht ist, Nimm meines ganz!

Der Autor verdeutlicht die Gefahr unter der sich die Liebenden nähern, daran, dass sich Julia bereits jetzt vor ihren Vettern fürchtet. Diese würden Romeo Leid antun, wenn sie heraus fänden, dass er sich aktuell in ihrem Garten befindet und um ihre Gunst wird. Das soll dem Publikum klar machen mit wie viel Risiko eine Liebschaft für das Paar verbunden ist und welche Gefahren für Leib und Leben Romeo wider aller Vernunft auf sich nimmt, um bei Julia zu sein. Romeo selbst hat keine Sorge, dass ihm etwas geschehen könnte, sondern hat viel mehr die Angst, dass Julia ihn nicht lieben könnte.

Als Romeo seine Liebe verdeutlichen möchte verwendet er wieder eine Metapher. Zuvor hatte er Julia mit der Sonne verglichen und nun will er seine Liebe zu Julia mit dem Mond gleichsetzen. Dies unterbricht Julia jedoch, da der Mond immer ein anderes Aussehen hätte sei dies kein passendes Bild:ROMEO Ich schwöre, Fräulein, bei dem heilgen Mond, Der silbern dieser Bäume Wipfel säumt -jULIA O schwöre nicht beim Mond, dem wandelbaren,Der immerfort in seiner Scheibe wechselt,Damit nicht wandelbar dein Lieben sei!

Julia ist es auch, die die Ernsthaftigkeit der Liebe einfordert, indem sie ihn auffordert um ihre Hand anzuhalten. Romeo ist noch schwärmerisch und fast ein wenig kindisch in seiner Liebe. So fragt er sich, ob das alles nur ein Traum war. Julia denkt da vergleichsweise praktisch und lösungsorientiert und möchte der Beziehung Verbindlichkeit verleihen.

Romeo beginnt auch sexuelle Anspielungen zu machen, da sich diese aber nicht mit den Moralvorstellungen der damaligen Zeit vereinbaren lassen bleibt es bei Andeutungen und er beschließt Hilfe bei einem Priester zu suchen : ROMEO  Schlaf wohn auf deinem Aug, Fried in der Brust!  O wär ich Fried und Schlaf und ruht in solcher Lust! Ich will zur Zell des frommen Vaters gehen, Mein Glück ihm sagen und um Hülf ihn flehen.

In dieser Szene wird auch gleich das zentrale Motiv von Romeo und Julia deutlich: Der Gegensatz, vor allem der Gegensatz zwischen Liebe und Hass. So tief die Liebe zwischen Romeo und Julia ist, so tief ist auch der Graben, welcher die Familien trennt:"Durch ihren Haß zu sterben wär mir besser
Als ohne deine Liebe Lebensfrist." erklärt Romeo und dieser Szene


Kommentierter Originaltext

ZWEITE SZENE
Capulets Garten
Romeo kommt.
ROMEO
Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt.

Julia erscheint oben an einem Fenster.

Doch still, was schimmert durch das Fenster dort?
Es ist der Ost, und Julia die Sonne! -
Geh auf, du holde Sonn! Ertöte Lunen,
Die neidisch ist und schon vor Grame bleich,
Daß du viel schöner bist, obwohl ihr dienend.
O da sie neidisch ist, so dien ihr nicht!
Nur Toren gehn in ihrer blassen, kranken
Vestalentracht einher; wirf du sie ab!
Sie ist es, meine Göttin, meine Liebe!
O wüßte sie, daß sie es ist! -
Sie spricht, doch sagt sie nichts: was schadet das?
Ihr Auge redt, ich will ihm Antwort geben. -
Ich bin zu kühn, es redet nicht zu mir.
Ein Paar der schönsten Stern am ganzen Himmel
Wird ausgesandt und bittet Juliens Augen,
In ihren Kreisen unterdes zu funkeln.
Doch wären ihre Augen dort, die Sterne
In ihrem Antlitz? Würde nicht der Glanz
Von ihren Wangen jene so beschämen
Wie Sonnenlicht die Lampe? Würd ihr Aug
Aus luftgen Höhn sich nicht so hell ergießen,
Daß Vögel sängen, froh den Tag zu grüßen?
O wie sie auf die Hand die Wange lehnt!
Wär ich der Handschuh doch auf dieser Hand
Und küßte diese Wange!
Romeo erklärt Julia in einem Monolog seine Liebe und betont wie sehr er sie verehrt

JULIA
                              Weh mir!

ROMEO

                                        Horch!
Sie spricht. O sprich noch einmal, holder Engel!
Denn über meinem Haupt erscheinest du
Der Nacht so glorreich, wie ein Flügelbote
Des Himmels dem erstaunten, über sich
Gekehrten Aug der Menschensöhne, die
Sich rücklings werfen, um ihm nachzuschaun,
Wenn er dahin fährt auf den trägen Wolken
Und auf der Luft gewölbtem Busen schwebt.
JULIA
O Romeo! Warum denn Romeo?
Verleugne deinen Vater, deinen Namen!
Willst du das nicht, schwör dich zu meinem Liebsten,
Und ich bin länger keine Capulet!

Julia fordert Romeo auf seinen Namen zu verleugnen und auch sie will ihren Namen verleugnen

ROMEO
für sich.
Hör ich noch länger, oder soll ich reden?

JULIA

Dein Nam ist nur mein Feind. Du bliebst du selbst,
Und wärst du auch kein Montague. Was ist
Denn Montague? Es ist nicht Hand, nicht Fuß,
Nicht Arm noch Antlitz, noch ein andrer Teil
Von einem Menschen. Sei ein andrer Name!
Was ist ein Name? Was uns Rose heißt,
Wie es auch hieße, würde lieblich duften;
So Romeo, wenn er auch anders hieße,
Er würde doch den köstlichen Gehalt
Bewahren, welcher sein ist ohne Titel.
O Romeo, leg deinen Namen ab,
Und für den Namen, der dein Selbst nicht ist,
Nimm meines ganz!
ROMEO
[indem er näher hinzutritt.] 
                   Ich nehme dich beim Wort.
Nenn Liebster mich, so bin ich neu getauft
Und will hinfort nicht Romeo mehr sein.
JULIA
Wer bist du, der du, von der Nacht beschirmt,
Dich drängst in meines Herzens Rat?
ROMEO
                                     Mit Namen
Weiß ich dir nicht zu sagen, wer ich bin.
Mein eigner Name, teure Heilge, wird,
Weil er dein Feind ist, von mir selbst gehaßt;
Hätt ich ihn schriftlich, so zerriss' ich ihn.
JULIA
Mein Ohr trank keine hundert Worte noch
Von diesen Lippen, doch es kennt den Ton.
Bist du nicht Romeo, ein Montague?

Romeo betont, dass er für seine Liebe für Julia alles aufgeben würde auch seinen Namen. Sie fragen sich was ein Name überhaupt sei und  welche Bedeutung er habe.

ROMEO
Nein, Holde; keines, wenn dir eins mißfällt.
JULIA

Wie kamst du her? O sag mir, und warum?

Die Gartenmaur ist hoch, schwer zu erklimmen;
Die Stätt ist Tod - bedenk nur, wer du bist -,
Wenn einer meiner Vettern dich hier findet.
ROMEO
Der Liebe leichte Schwingen trugen mich,
Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren;
Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann,
Drum hielten deine Vettern mich nicht auf.
JULIA
Wenn sie dich sehn, sie werden dich ermorden.
ROMEO
Ach, deine Augen drohn mir mehr Gefahr
Als zwanzig ihrer Schwerter; blick du freundlich,
So bin ich gegen ihren Haß gestählt.
JULIA
Ich wollt um alles nicht, daß sie dich sähn.
ROMEO
Vor ihnen hüllt mich Nacht in ihren Mantel.
Liebst du mich nicht, so laß sie nur mich finden;
Durch ihren Haß zu sterben wär mir besser
Als ohne deine Liebe Lebensfrist.

Julia ist besorgt, dass ihre Vettern Romeo auffinden und ihm etwas zu leide tun. Sie will dies um keinen Preis fürchtet jedoch, dass ihre Familie Gewalt anwenden werde, wenn sie Romeo antreffen. 
JULIA
Wer zeigte dir den Weg zu diesem Ort?
ROMEO

Die Liebe, die zuerst mich forschen hieß;

Sie lieh mir Rat, ich lieh ihr meine Augen.
Ich bin kein Steuermann, doch wärst du fern
Wie Ufer, von dem fernsten Meer bespült,
Ich wagte mich nach solchem Kleinod hin.

Julia fragt wie er sie gefunden hat und er antwortet, dass die Liebe ihn bewogen hat nach ihr zu suchen
JULIA
Du weißt, die Nacht verschleiert mein Gesicht,
Sonst färbte Mädchenröte meine Wangen
Um das, was du vorhin mich sagen hörtest.
Gern hielt ich streng auf Sitte, möchte gern
Verleugnen, was ich sprach; doch weg mit Form!
Sag, liebst du mich? Ich weiß, du wirsts bejahn,
Und will dem Worte traun; doch wenn du schwörst,
So kannst du treulos werden; wie sie sagen,
Lacht Jupiter des Meineids der Verliebten.
O holder Romeo, wenn du mich liebst:
Sags ohne Falsch! Doch dächtest du, ich sei
Zu schnell besiegt, so will ich finster blicken,
Will widerspenstig sein und Nein dir sagen,
So du dann werben willst; sonst nicht um alles.
Gewiß, mein Montague, ich bin zu herzlich,
Du könntest denken, ich sei leichten Sinns.
Ich glaube, Mann, ich werde treuer sein
Als sie, die fremd zu tun geschickter sind.
Auch ich, bekenn ich, hätte fremd getan,
Wär ich von dir, eh ichs gewahrte, nicht
Belauscht in Liebesklagen. Drum vergib!
Schilt diese Hingebung nicht Flatterliebe,
Die so die stille Nacht verraten hat.
ROMEO
Ich schwöre, Fräulein, bei dem heilgen Mond,
Der silbern dieser Bäume Wipfel säumt -

Sie schwören sich gegenseitig ihre Liebe und Romeo verspricht dass es sich bei dieser Liebe nicht um kurzfristige Zuneigung handelt, sondern das seine Zuneigung von Dauer ist. 
JULIA
O schwöre nicht beim Mond, dem wandelbaren,
Der immerfort in seiner Scheibe wechselt,
Damit nicht wandelbar dein Lieben sei!
ROMEO
Wobei denn soll ich schwören?
JULIA
                               Laß es ganz!
Doch willst du, schwör bei deinem edlen Selbst,
Dem Götterbilde meiner Anbetung;
So will ich glauben.
ROMEO
                      Wenn die Herzensliebe -
JULIA
Gut, schwöre nicht! Obwohl ich dein mich freue,
Freu ich mich nicht des Bundes dieser Nacht.
Er ist zu rasch, zu unbedacht, zu plötzlich,
Gleicht allzusehr dem Blitz, der nicht mehr ist,
Noch eh man sagen kann: es blitzt. - Schlaf süß!
Des Sommers warmer Hauch kann diese Knospe
Der Liebe wohl zur schönen Blum entfalten,
Bis wir das nächste Mal uns wiedersehn.
Nun gute Nacht! So süße Ruh und Frieden,
Als mir im Busen wohnt, sei dir beschieden.
ROMEO
Ach, willst du lassen mich so ungetröstet?
JULIA
Welch Tröstung kannst du diese Nacht begehren?
ROMEO
Gib deinen treuen Liebesschwur für meinen!
JULIA
Ich gab ihn dir, eh du darum gefleht;
Und doch, ich wollt, er stünde noch zu geben.
ROMEO
Wolltst du mir ihn entziehn? Wozu das, Liebe?
JULIA
Um unverstellt ihn dir zurückzugeben.
Allein ich wünsche, was ich habe, nur.
So grenzenlos ist meine Huld, die Liebe
So tief ja wie das Meer. Je mehr ich gebe,
Je mehr auch hab ich: beides ist unendlich.
Ich hör im Haus Geräusch; leb wohl. Geliebter!

Die Wärterin ruft hinter der Szene.
Gleich, Amme! Holder Montague, sei treu!
Wart einen Augenblick; ich komme wieder!

Sie geht zurück.

Romeo und Julia beteuern sich gegenseitig ihre Liebe, als Julia von der Wärterin gerufen wird. 
ROMEO
O selge, selge Nacht! Nur fürcht ich, weil
Mich Nacht umgibt, dies alles sei nur Traum,

Zu schmeichelnd süß, um wirklich zu bestehn.
Julia erscheint wieder am Fenster.
JULIA
Drei Worte, Romeo, dann gute Nacht!
Wenn deine Liebe tugendsam gesinnt
Vermählung wünscht, so laß mich morgen wissen
Durch jemand, den ich zu dir senden will,
Wo du und wann die Trauung willst vollziehn.
Dann leg ich dir mein ganzes Glück zu Füßen
Und folge durch die Welt dir, meinem Herrn.
Die Wärterin hinter der Szene: Fräulein!
Ich komme, gleich! - Doch meinst du es nicht gut,
So bitt ich dich -
Die Wärterin hinter der Szene: Fräulein!
                    Im Augenblick, ich komme!
- Hör auf zu werben, laß mich meinem Gram!
Ich sende morgen früh.
ROMEO
                        Beim ewgen Heil!

Julia will das die Liebe tugendhaft ist und spricht von einer Vermählung. Im Hintergrund drängt die Wärterin darauf, dass sie kommen möge
JULIA
Nun tausend gute Nacht!
Geht zurück.
ROMEO
Raubst du dein Licht ihr, wird sie bang durchwacht.
Wie Knaben aus der Schul eilt Liebe hin zum Lieben,
Wie Knaben an ihr Buch wird sie hinweggetrieben.
Er entfernt sich langsam. Julia erscheint wieder am Fenster.JULIA
St! Romeo, st! O eines Jägers Stimme,
Den edlen Falken wieder herzulocken!
Abhängigkeit ist heiser, wagt nicht laut
Zu reden, sonst zersprengt ich Echos Kluft
Und machte heisrer ihre luftge Kehle
Als meine mit dem Namen Romeo.
ROMEO
[umkehrend.] Mein Leben ists, das meinen Namen ruft.
Wie silbersüß tönt bei der Nacht die Stimme
Der Liebenden, gleich lieblicher Musik
Dem Ohr des Lauschers!
JULIA
                        Romeo!
ROMEO
                                Mein Fräulein!
JULIA
Um welche Stunde soll ich morgen schicken?
ROMEO
Um neun.
JULIAIch will nicht säumen; zwanzig JahreSinds bis dahin. Doch ich vergaß, warum
Ich dich zurückgerufen.
ROMEO
Laß hier mich stehn, derweil du dich bedenkst.

Sie verabreden sich für den nächsten Tag um neun Uhr
JULIA
Auf daß du stets hier weilst, werd ich vergessen,
Bedenkend, wie mir deine Näh so lieb.

ROMEO
Auf daß du stets vergessest, werd ich weilen,
Vergessend, daß ich irgend sonst daheim.
JULIA
Es tagt beinah, ich wollte nun, du gingst;
Doch weiter nicht, als wie ein tändelnd Mädchen
Ihr Vögelchen der Hand entschlüpfen läßt,
Gleich einem Armen in der Banden Druck,
Und dann zurück ihn zieht am seidnen Faden;
So liebevoll mißgönnt sie ihm die Freiheit.
ROMEO
War ich dein Vögelchen!
JULIA
                         Ach wärst du's. Lieber!
Doch hegt und pflegt ich dich gewiß zu Tod.
Nun gute Nacht! So süß ist Trennungswehe,
Ich rief wohl gute Nacht, bis ich den Morgen sähe.
Sie geht zurück.
ROMEO
Schlaf wohn auf deinem Aug, Fried in der Brust!
O wär ich Fried und Schlaf und ruht in solcher Lust!
Ich will zur Zell des frommen Vaters gehen,
Mein Glück ihm sagen und um Hülf ihn flehen.
Ab.


Romeo verabschiedet sich von Julia und sie sind beide von der tiefen Liebe ergriffen

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